
Catarina Barrios
Diplom-Psychologin, Hannover – Ausbildungsleitung und Ausbilderin
Seit 1988 arbeite ich selbständig als Mediatorin, Beraterin, Trainerin und Coach in Wirtschaftsunternehmen und im öffentlichen und sozialen Bereich. Ich bin Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg und Mitglied im Netzwerk der Berater:innen im Schulz von Thun-Institut.
Meine Ausbildungen:
Mediation nach der Methode Klärungshilfe (Dr. Christoph Thomann), Systemische Organisationsberatung, Supervision sowie in Gesprächspsychotherapie und Verhaltenstherapie.
Meine Arbeitsschwerpunkte:
Konfliktberatung und Mediation bei Konflikten im beruflichen Bereich, Implementierung von Konfliktmanagement-Systemen in Organisationen, Ausbildung von Mediator:innen und Klärungshelfer:innen, Prozessbegleitung, Beratung und Coaching, Teamentwicklung
Reden hilft!

Alexandra Bielecke
Diplom-Psychologin, M.A. Konfliktmanagement und Mediation, Mediatorin BM®, Berlin
Ausbildungsleitung und Ausbilderin
Seit 2001 bin ich für öffentliche und privatwirtschaftliche, nationale und internationale Institutionen tätig im eigenen Auftrag und als Beraterin und Trainerin des Schulz von Thun-Instituts für Kommunikation. Ich bin Mediatorin, Supervisorin und Coach von Einzelpersonen, insbesondere Führungskräften und ihren Teams. Als 1. Vorsitzende des Bundesverband MEDIATION e.V. leitete ich vier Jahre lang eine mehr als 3.500 Mitglieder-starke basisdemokratisch organisierte Institution gemeinsam mit meinen Vorstandskolleg*innen. Insgesamt war ich 8 Jahre lang Mitglied des Vorstands und verantwortete u.a. über den gesamten Zeitraum die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Herausgabe unserer Zeitschrift „Spektrum der Mediation“.
Meine Ausbildungen:
- Studium an der Universität Hamburg mit Schwerpunkt Pädagogische Psychologie (Beratung und Training), Organisationspsychologie sowie Klinische Psychologie insbesondere Kommunikationspsychologie bei Prof. Dr. Schulz von Thun
- Master-Studium in Mediation und Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina, Mediations-Ausbildung an der Universität Hamburg, am ikm in Hamburg sowie bei Dr. Christoph Thomann und Catarina Barrios in der Methode der Klärungshilfe
- Zusatzausbildung in Systemischer Beratung, Coaching und Organisationsentwicklung am Helm Stierlin Institut Heidelberg sowie bei Simon Weber & Friends in Berlin
- Accelerated Solutions Environment bei Capgemini Consulting Deutschland / Frankreich
- Kollegiale Führung und agile Organisationsberatung bei Bernd Österreich und Claudia Schröder
Arbeitsschwerpunkte:
Klärungshilfe und Mediation vorrangig in Arbeitskonflikten, Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen mit systemischem Blick, Trainings & Beratung zu Kommunikations- und Konfliktmanagement, Führung und Führungskräfteentwicklung, Supervision von Teams, Ausbildung von Mediator*innen und Klärungshelfer*innen
“Die Schönheit in einem Menschen zu sehen ist dann am nötigsten, wenn er auf eine Weise kommuniziert, die es am schwierigsten macht, sie zu sehen.”
(Marshall B. Rosenberg)

Sascha Kilburg
Diplom-Psychologe, Mediator, Berlin
Ausbilder
Berufliche Stationen:
2005 – 2014 Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete ich am Arbeitsbereich Beratung und Training von Prof. Dr. A. Redlich und Prof. Dr. F. Schulz von Thun. Als Leiter von Forschungs- und Entwicklungsprojekten beschäftigte mich die Frage, wie kommunikative Beratungs- und Mediationskompetenzen mittels Blended-Learning (also in der Kombination aus Online- und Präsenz-Lernen) bestmöglich vermittelt werden können.
2007 – 2008 Meinen einjährigen USA Aufenthalt nutzte ich, um einen Blick über den Tellerrand zu werfen und hospitierte in Mediationsausbildungen in Kalifornien und Oregon.
Seit 2005 arbeite ich selbständig als Mediator, Coach und Organisationentwickler in der Wirtschaft sowie im öffentlichen und sozialen Bereich.
Arbeitsschwerpunkte:
Coaching von Fach- und Führungskräften, Beratung und Moderation von Arbeits- und Strategieprozessen, Begleitung von konfliktsensitiven Veränderungsprozessen, Teamentwicklung, Mediation, Konfliktmoderation in Organisationen, Moderation von öffentlichen Dialogverfahren, Ausbilder für Mediator*innen und Konfliktmoderat*innen.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Die Kraft von Menschen, Gefühle wie Frust, Enttäuschung, Verzweiflung oder Ohnmacht zu überwinden. Den Mut sich trotz aller Verletzlichkeit in Konflikten zu zeigen. Die Bereitschaft, trotz des Risikos eines erneuten Scheiterns, Zukunft gemeinsam zu planen.
„Wenn du bei einem Streit unbedingt das letzte Wort haben musst, dann sag doch mal: Ich glaube, du hast Recht.“
(Thomas Hobbes)

Nina Strohbecke
Coach, Mediatorin, Trainerin, Hamburg
Ausbilderin
Berufliche Stationen:
Mein beruflicher Weg führte mich von der Hotellerie über Tätigkeiten in Sales & Marketing und der Geschäftsführung bis hin zu mehr als zwölf Jahren Selbständigkeit in der Mode-, Kunst-, Kultur- und Lifestylebranche. Mein Fokus lag dabei insbesondere auf Eventmanagement, Unternehmenskommunikation, Kreativdirektion, Sales und PR sowie zuletzt auf der internationalen Marketingleitung eines Modeunternehmens. Seit 2021 arbeite ich mit eigenem Coachingraum in Hamburg als selbständige Coachin, Mediatorin und Trainerin sowie für das Schulz von Thun-Institut für Kommunikation. In meiner Arbeit verbinde ich wirtschaftliche Erfahrung, kommunikative Kompetenz und kreative Perspektiven mit einem besonderen Gespür für Menschen, Entwicklungsprozesse und gelingende Zusammenarbeit.
Meine Ausbildungen:
- Seit 1998 ausgebildete Hotelfachfrau
Seit 2018 ausgebildete Improvisations-Schauspielerin - Seit 2021 ausgebildete Coachin nach Friedemann Schulz von Thun, am Institut für Kommunikationspsychologie in Hamburg
- Seit 2024 ausgebildete Mediatorin zur Klärungshilfe nach Dr. Christoph Thomann und Friedemann Schulz von Thun
Arbeitsschwerpunkte:
Meine Themenschwerpunkte sind Führung und Selbstführung, Persönlichkeitsentwicklung, Krisen- und Konfliktgestaltung, Teamentwicklung, Kommunikation und Veränderungsprozesse sowie die Moderation von Workshops. Ich arbeite als Coachin und Trainerin sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen – insbesondere mit Führungskräften. Als Klärungshelferin begleite ich zudem Klärungsprozesse in Unternehmen und Organisationen – sowohl zwischen zwei Personen als auch innerhalb von Gruppen, Teams und Arbeitskontexten.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Das es nicht um das Ernennen einer Schuldigen geht, sondern vielmehr um Klarheit und die Erkenntnis von Unterschiedlichkeiten. Als Klärungshelferin zu vermitteln und dazu beizutragen, dass eine Bereitschaft zur Anerkennung mehrerer Wahrheiten entstehen kann und die Tatsache, dass auch das Ende eines Verhältnisses, ein Nichtübereinkommen, ein gutes Ergebnis sein kann.
„Wenn es nur eine einzige Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“ Pablo Picasso

Johanna Dreyer
Psychologin, Mediatorin und Psychotherapeutin in Ausbildung, Hamburg
Ausbilderin
Berufliche Stationen und Ausbildungen:
Von 2016-2021 studierte ich Psychologie an der Universität Hamburg (B.Sc. & M.Sc.).
Seit 2019 bin ich Teil des Netzwerkes der Berater:innen am Schulz von Thun Institut. Außerdem arbeite ich freiberuflich als Beraterin, Trainerin, Coach sowie Mediatorin im sozialen Bereich und in Wirtschaftsunternehmen.
2022-2023 absolvierte ich die Mediationsausbildung nach der Methode Klärungshilfe (Dr. Christoph Thomann).
Seit 2023 bin ich Psychotherapeutin in Ausbildung (Verhaltenstherapie).
2024-2025 absolvierte ich das Psychiatrische Jahr als Teil meiner Ausbildung in den Elbe Kliniken Stade.
Seit 2026 biete ich ambulante Psychotherapie an der DGVT Hamburg an.
Arbeitsschwerpunkte:
Trainings und Vorträge zu den Modellen und Methoden nach Friedemann Schulz von Thun, berufliche und private Coachings.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Mitzuerleben, wie aus Verletzung und Verhärtung wieder Annäherung und Verbindung entstehen kann.
„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ – Galileo Galilei

Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun
Dipl.-Psychologe und Miterfinder der Klärungshilfe
Referent für den Kaminabend im Schulz von Thun-Institut für Kommunikation
Friedemann Schulz von Thun (*1944) studierte in Hamburg Psychologie, Pädagogik und Philosophie (Diplom 1971) und promovierte bei Reinhard Tausch und Inghard Langer über Verständlichkeit bei der Wissensvermittlung (1973). Die Erkenntnisse aus dieser Forschung haben sich auf seine Art, Vorlesungen zu halten und Bücher zu schreiben, stark ausgewirkt.
Sein weiterer beruflicher Werdegang ist durch zwei parallele Wege gekennzeichnet. Der wissenschaftliche Weg führte über die Habilitation (1975) zu der Berufung auf eine Professur für Pädagogische Psychologie in Hamburg (1976 – 2009). Der praktische Weg bestand in der Konzeption und Durchführung von Kommunikationstrainings für Lehrer und Führungskräfte, später für Angehörige aller Berufsgruppen (1971 bis heute).
In den 1980iger Jahren gemeinsame Forschung und Praxis mit Christoph Thomann zur „Theorie und Praxis der Klärungshilfe“ und der gemeinsamen Veröffentlichung von Klärungshilfe 1 (1988).
„Das ist das Konfliktgesetz der vertikalen Gegenläufigkeit: Je höher die Betroffenheit, desto tiefer sinkt die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Auch deswegen kann Mediation und Klärungshilfe ein Segen sein!“

Dr. Christoph Thomann
Dipl.-Psychologe, Begründer der Klärungshilfe und Ausbilder
Referent für den Kaminabend mit dem Schwerpunkt „Wie ich Klärungshilfe verstehe – und was mir in Konflikten wichtig ist“
Seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn hat mich eine Frage begleitet:
Wie gelingt zwischenmenschliche Beziehung – mit Ehrlichkeit und möglichst wenig unnötigem Leid?
Berufliche Stationen
1977–1992: Paarberatung als Ausgangspunkt
Als junger Psychologe eröffnete ich eine Paarberatungspraxis in Bern. Zweierbeziehungen faszinierten mich – fachlich wie persönlich. Ich wollte wissen, wie Paaren ein gutes Miteinander gelingt und wie Konflikte so bearbeitet werden können, dass beide sich gesehen und verstanden fühlen.
Ich absolvierte eine Ausbildung in Paar- und Familientherapie bei Dieter Dauber aus Kalifornien. Gemeinsam mit einer erfahrenen Kollegin leitete ich Paarkurse; die Praxis füllte sich rasch, und ich begann, eine allgemeine Methode der Vermittlung in Konflikten zu entwickeln.
Prof. Friedemann Schulz von Thun nahm sich dieser Methode an, erforschte sie und gab ihr den Namen Klärungshilfe. Aus dieser gemeinsamen Arbeit entstand mein Promotionsprojekt an der Universität Hamburg. Bald setzte ich die Klärungshilfe nicht nur in der Paarberatung ein, sondern auch bei Konflikten in beruflichen Teams und Organisationen.
Der Grundsatz, der mich seit damals leitet, lautet: Das gegenseitige Verstehen (wollen) der subjektiven Gefühls-Wahrheiten der Streitenden kann Konflikte heilen und eine Basis für tragfähige Lösungen sein.
1992–2002: Anwendung und Weiterentwicklung der Klärungshilfe im beruflichen Alltag
In diesen Jahren wandte ich die Klärungshilfe systematisch in beruflichen Kontexten an: in Teams, Abteilungen, in ganzen Organisationen in wirtschaftlichen, öffentlich-rechtlichen und sozialen Institutionen. Ich konnte die Methode verfeinern, schärfen und erweitern. Viele Elemente der heutigen Klärungshilfe entstanden genau dort – im konkreten Kontakt mit Menschen, die wieder arbeitsfähig miteinander werden wollten.
Seit 1992: Ausbildungen und Weitergabe
Seit 1992 gebe ich die Klärungshilfe in Ausbildungen und Seminaren weiter.
Mir ist wichtig, dass Menschen, die mit Konflikten arbeiten, ein klares methodisches Gerüst erhalten – und gleichzeitig die innere Haltung entwickeln, die diese Arbeit erst möglich macht: Empathie, Präsenz, Mut zur Wahrheit und die Bereitschaft, Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit verstehen zu wollen.
„Wahrheit heilt.“

Dr. Peter Röthemeyer
Jurist und Mediator – Referent im Modul 4
Berufliche Stationen:
Nach kurzer Zeit als Rechtsanwalt war ich zehn Jahre Richter. Danach wechselte ich in das Niedersächsische Justizministerium, wo ich zuletzt 13 Jahre lang die Gesetzgebung zum Zivilprozess und v.a. zur Meditation/ADR begleitete.
Arbeitsschwerpunkte:
Ich arbeite jetzt als Mediator, lehre an verschiedenen Universitäten und in der Mediationsausbildung, arbeite ehrenamtlich in ADR-Organisationen und als Beirat von Kongressen. Ich publiziere insbesondere zur ADR und zum kollektiven Rechtsschutz.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Mediation ist voller Überraschungen. Der oft zauberhafte Moment, in dem sich – scheinbar plötzlich – Entscheidendes ändert oder Verworrendes löst, ist immer wieder faszinierend.
„Unsere Ansichten gehen als Freunde auseinander.“
(Ernst Jandl)

Prof. Dr. Nicola Neuvians
Juristin und Mediatorin, Beraterin, Berlin und Dresden
Referentin für den Kaminabend mit dem Schwerpunkt „Familienunternehmen & Nachfolge“
Berufliche Stationen:
2004-2009 Dispute Analysis & Investigations, PricewaterhouseCoopers AG,
seit 2010 Beratung von Familienunternehmen, Neuvians & Co.,
seit 2012 Professorin für Unternehmensführung, Berliner Hochschule für Technik (2012-2014), Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (seit 2014).
Arbeitsschwerpunkte:
Beratung von Familienunternehmen in transformativen Prozessen unter besonderer Berücksichtigung des Erhalts und der Verbesserung von Entscheidungen in Führungsgremien.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Die Bearbeitung von Konflikten birgt enormes Entwicklungspotenzial. Dabei fasziniert und überrascht es mich immer wieder, wer sich für welchen Entwicklungsweg entscheidet. Ich sehe deswegen – neben der Befriedung der akuten Konfliktsituation – meine Aufgabe darin, vielfältige Entwicklungsangebote zu generieren.
Cherish the past • Challenge the future.

Uwe Boers
Dipl.-Sozialpädagoge, Soziales Management, Mediator/Ausbilder BM®, Business Coach
Referent für den Kaminabend mit dem Schwerpunkt „Mobbing“
Berufliche Stationen:
12 Jahre Sozialdienstleitung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Landeshauptstadt Hannover
Erfahrungen in Führungspositionen im Gesundheitsbereich, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der SuPA GmbH 1993 bis Dato
12 Jahre Mitglied der Anerkennungskommission des Bundesverbandes Mediation. e.V.
8 Jahre ehrenamtlicher Vorstand im Bundesverband Mediation e.V., davon 4 Jahre als Geschäftsführender 2. Vorsitzender
Arbeitsschwerpunkte:
Geschäftsführer der SOPRA GbR. In der SOPRA verantwortlich für den Bereich externe betriebliche Mitarbeiter*innen-Beratung mit den Schwerpunkten: Konfliktberatung, Mobbing und Umgang mit psychischen Auffölligkeiten im Unternehmen. Externer Mediator (BM) und Coach in Unternehmen mit Schwerpunkt in Gruppen- und Teammediation. Als erfahrener Ausbilder in der beruflichen Weiterbildung Mediation in Kooperation mit dem Bildungswerk Ver.di seit mehr als 20 Jahren tätig.
Was fasziniert mich an der Mediator*innentätigkeit:
Dass ich für das Verfahren verantwortlich bin und nicht für die Lösung.
Nur wenn Menschen sich aufeinander zu bewegen, egal wie schnell, kann es gelingen.

